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Der Vogel im Supermarkt Bearbeiten

Hat schon jemand mal einen Vogel gesehen, der sich in der Hitze des Sommers, schnell mal eine Flasche Mineralwasser im Supermarkt gekauft hat? Ich denke nicht. Und trotzdem meinen wir, dass nur der Mensch seinen Durst zu stillen hat. Ich selbst gönne mir jeden Tag, mit wenigen Mitteln, einen grossen Unterhaltungswert, indem ich in meinem Garten mittelgrosse Unterteller für Töpfe aufstelle und diese mehrmals am Tag, an einem schattigen Platz, mit frischem Wasser auffülle. Dann geht es nicht lange, und fast auf die Minute genau, kommt das Vogeltier - gross und klein - trinkt, planscht, badet und verteidigt in spielerischer Manier sein Revier. Wichtig ist, dass die Vögel darin stehen können und da es auch unter den Vögeln verschieden lange Beine gibt, werde ich dieser Tatsache mit entsprechenden Gefässen gerecht. Besonders schön ist es am frühen Abend, wenn die Sonne ihre Wärme verliert. Alles was Rang und Namen hat gesellt sich dann zum letzten Bad und kleinem Abendschmaus.

Ganzjahresfütterung Bearbeiten

Gegner der Winterfütterung zucken bei dem Wort Ganzjahresfütterung regelrecht zusammen, und während ganzjähriges Zufüttern in Grossbritannien zunehmend im ganzen Land mit grossem Nutzen für die Vogelwelt praktiziert wird, steckt es bei uns noch in den Kinderschuhen. Immerhin wird Ganzjahresfütterugn in fachkundigen Ratgebern inzwischen auch bei uns durchaus positiv gesehen ...[1] Was ich schon immer vermutet hatte wurde mir durch diese Aussage von Peter Berthold in seinem hervorragenden Buch: Vögel füttern - aber richtig bestätigt.

Um was geht es Bearbeiten

Da ich es nicht besser kann, Peter Berthold und Gabriele Mohr aber sehr gerne als ausgewiesene Fachspezialisten zu diesem Thema in diesem Wiki zu Wort kommen lassen möchte, zitiere ich ihre Meinung:

  • Mit ganzjähriger Zufütterung kann man u.a. erreichen: den Erhalt lokaler Haussperlingspopulationen, [...] die Neuansiedlung von kleineren Haus- und Feldsperlingspopulationen, die verstärkte Ansiedlung von Meisen und anderen Arten in der Umgebung von Futterstellen, eine positive Bestandsentwicklung zumindest bei einer Reihe von Arten, die Ganzjahresfutterstellen häufig nutzen, Bestandsstützung bei vielen Arten zumindest in kritischen Ernährungssituationen, Erhöhung des Bruterfolgs in entsprechenden Situationen, insbesondere über eine günstigere Energiebilanz der Elternvögel, aber auch durch Unterstützung der Nestlingsnahrung, Sicherung günstiger Futterquellen für die kritische Winterperiode durch Kennenlernen in der Zeit der Jugendstreung, allmähliche Gewöhnung von Arten an Futterstelle, die sie bisher nur zögerlich besuchen, durch Traditionsbildung, etwa bei Stieglitz und Grünspecht. [2]
  • Fortsetzung folgt ... --Senta 10:38, 19. Aug. 2009 (UTC)

Quelle Bearbeiten

  1. Peter Berthold, Gabriele Mohr: Vögel füttern - aber richtig. Verlag: KOSMOS, ISBN 3440116441
  2. Peter Berthold, Gabriele Mohr: Vögel füttern - aber richtig. Verlag: KOSMOS, ISBN 3440116441, Seite: 33