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„le flair“ ist das vierte Wohnviertel nach französischem Vorbild, das im Le Quartier Central auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs im Düsseldorfer Stadtteil Derendorf. Derendorf entsteht. Geplant sind mehr als 800 Miet-und Eigentumswohnungen, kleinere Gewerbeflächen und eine große Parkanlage.

Lage Bearbeiten

Das Wohnviertel le flair wird zwischen 2010 und 2015 auf dem Teilgebiet C zwischen der Brücke Franklinstraße und der Brücke Jülicher Straße errichtet. Das Baufeld ist Teil des Le Quartier Central, einem der größten städtebaulichen Entwicklungsgebiete Düsseldorfs in den Stadteilen Pempelfort und Derendorf Schon fertig sind die Wohnviertel „Île“, „Quartis Les Halles“ und „Quartis Les Halles 2.0“ mit zusammen ungefähr 400 Wohnungen.

Infrastruktur Bearbeiten

Wegen seiner zentralen Lage am Rand der Innenstadt kann le flair von der vorhandenen Infrastruktur profitieren. Supermärkte, Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten, Apotheken, Kinos und gastronomische Einrichtungen kann man zu Fuß erreichen. Auch bis zum Düsseldorfer Medienhafen, zum Rheinufer und zur Altstadt sind es nur wenige Kilometer. Außerdem liegt die S-Bahn-Station Zoo direkt am Gelände.

Erschließung Bearbeiten

Die Erschließungsmaßnahmen für die Infrastruktur auf dem Gelände hat laut Städtebaulichem Vertrag vom 06.02.2009 aurelis Real Estate übernommen. Mit einem Spatenstich am 20.08.2009 begannen die Arbeiten für die Anlage des Stadtgartens, der Kanalisation, der Entlastungsstraße und der Anliegerstraße. [1]

Projektidee Bearbeiten

HOCHTIEF Projektentwicklung und INTERBODEN haben das Gelände „Teilgebiet C“ im Februar 2009 von der früheren Eigentümerin, der aurelis Real Estate, erworben und ein eigenes Konzept für das künftige Wohnviertel entwickelt. Die Grundidee ist, für Familien, Alleinstehende und ältere Menschen individuellen Wohn- und Lebensraum zu schaffen, der in eine natürliche Umgebung eingebettet ist und trotzdem alle Vorzüge des Großstadtlebens bietet. Ziel soll eine lebendige Nachbarschaft sein, aus der alle Bewohner Mehrwert, Erholung und Entspannung schöpfen können.

Service-Point Bearbeiten

Dazu trägt auch ein so genannter Service-Point bei, von dem alle Bewohner des le flair Gebrauch machen können. Die Mitarbeiter dort organisieren von der Paketannahme über Hausmeisterdienste bis zum Wäscheservice und der Einkaufshilfe alles, was den Alltag entlasten kann. Hier kann man auch Gästeappartements und Räumlichkeiten für Feierlichkeiten jeglicher Art buchen. Ein solches Service-Point existiert bereits in den Quartis Les Halles und hat sich dort bewährt.

Stadtpark Bearbeiten

Zwischen der Bahnlinie und den Wohnhäusern des le flair soll sich auf einem acht Hektar großen Streifen künftig ein Stadtpark mit Kinderspielplätzen, Jogging- und Flanierstrecke, Ruhezonen und viel grüner Freifläche erstecken. Mit eineinhalb Kilometern Länge wäre der le-flair-Park eine der größten innerstädtischen Grünanlagen Düsseldorfs. [2]

Architektur Bearbeiten

Das neue Wohnviertel soll architektonisch abwechslungsreich sein, grundsätzlich aber klassisch-moderne Züge tragen. Die Fassaden werden in Weiß gehalten. An der Gestaltung dürfen sich sechs Architekturbüros beteiligen, deren Entwürfe in einem bundesweiten Wettbewerb ausgewählt wurden.

Haustypen Bearbeiten

Im ersten Bauabschnitt werden zwei Häusertypen errichtet: Townhouses mit Garten sowie Wohnhäuser mit Penthouse- oder Etagenwohnungen mit Terrasse.

Wohnungen Bearbeiten

Etwa die Hälfte der Wohnungen soll als Teileigentum an private Nutzer und Anleger verkauft werden, die andere Hälfte ist als Mietwohnungen gedacht. Diese sollen institutionellen Investoren angeboten werden. Im le flair werden verschiedene Wohnungstypen verfügbar sein: 3 Zimmer Wohnungen, 4 Zimmer Wohnungen, 3 Zimmer Maisonetten sowie Penthouses und Townhouses.

Showroom Bearbeiten

Für das Projekt wurde eine eigene Info-Welt eingerichtet. In diesem Showroom können sich Interessenten anschauen, wie ihre zukünftige Wohnung aussehen könnte. Vor Ort beantworten Mitarbeiter des Vertriebsteams die aufkommende Fragen zum Projekt, zur Raumgestaltung und auch zum Preisgefüge geben können. Die Info-Welt ist familienfreundlich sogar sonntags geöffnet.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Pressemitteilung
  2. Express Düsseldorf, 03. November 2009

Weblinks Bearbeiten