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Die Kommune 1 (K I) war die erste politisch motivierte Wohngemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde am 12. Januar 1967 in Berlin gegründet und löste sich im November 1969 endgültig auf. Sie befand sich zuerst in der leerstehenden Wohnung des Schriftstellers Hans Magnus Enzensberger sowie in der Atelierwohnung des sich in den USA aufhaltendenden Schriftstellers Uwe Johnson. Nach Rückkehr von Enzensberger von einer längeren Studienreise wurde dessen Wohnung verlassen, stattdessen besetzten die Kommunarden die Hauptwohnung von Johnson.

Die Kommune I entstand aus der außerparlamentarischen Opposition der Studentenbewegung. Sie war gedacht als Gegenmodell zur bürgerlichen Kleinfamilie, als Reaktion auf eine Gesellschaft, die von der Kommune als sehr konservativ eingeschätzt wurde.

Zu den bekannten „Kommunarden“ zählen u.a. Dieter Kunzelmann, Fritz Teufel, Detlef Michel, Rainer Langhans und Uschi Obermaier.

Literatur Bearbeiten

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Wikipediaartikel:
„Kommune I“
  • Ulrich Enzensberger: Die Jahre der Kommune I. Berlin 1967-1969. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2004. ISBN 3462034138
  • Wolfgang Dreßen, Dieter Kunzelmann und Eckhard Siepmann (Hg.): Das Nilpferd des höllischen Urwalds. Situationisten - Gruppe Spur - Kommune I. Gießen: Anabas-Verlag 1991
  • Christa Ritter, Rainer Langhans: Herz der Revolte. Die Kommune 1 von 1967 bis 1969. Hannibal Verlag GmbH 2005. ISBN 3854452586


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Kommune_1“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 6. März 2007 (Permanentlink) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.