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Die 1974 von Anthroposophen gegründete GLS Gemeinschaftsbank eG war die erste Bank in Deutschland, die nach ethisch-ökologischen Grundsätzen arbeitet. Ihre Zentrale befindet sich in Bochum, weitere Niederlassungen gibt es in Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart und Freiburg im Breisgau.

GLS steht für „Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken“. Menschen, die bei der GLS Gemeinschaftsbank ihr Geld anlegen, verbindet der Wunsch, „anders“ mit Geld umzugehen. Nach Übernahme der Geschäfte der Ökobank Anfang 2003 unterstützt sie mehr als 3300 kulturelle, soziale und ökologische Projekte (Stand: 2005).

Vorstandssprecher Thomas Jorberg:
„Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen kulturelle, soziale und ökologische Initiativen von Menschen, nicht eine abstrakte Kapitalverzinsung oder maximale Gewinnerzielung.“

Das Geld fließt nach den Unternehmensgrundsätzen nicht in umweltschädliche oder sozial unverträgliche Vorhaben wie die der Rüstungsindustrie, Kernenergie und nicht in Unternehmen mit diskriminierenden Arbeitsverhältnissen, sondern bevorzugt in nachhaltige und soziale Projekte.

Die GLS-Bank ist eine Genossenschaftsbank und gehört dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und dessen Sicherungseinrichtung an. Im März 2005 erhielt die GLS Gemeinschaftsbank als erste und einzige Bank in Deutschland die bestmögliche Bewertung im Nachhaltigkeitsindex der belgischen Ratingagentur Ethibel.

Zahlen Bearbeiten

  • Bilanzsumme: 666 Mio. € (Stand: 2006)
  • Kunden: 52.000 (Stand: 2006)
  • Mitarbeiter: 200 (Stand: 2007)

Weblinks Bearbeiten


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Gemeinschaftsbank“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 7. Februar 2007 (Permanentlink) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.