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Willkommen bei ZAK (Zweitwohnung als Kommune)


Schwesterprojekte: ZAK 2 | ZAK 3


Das Wohnprojekt ist abgeschlossen und in Betrieb.


Sich auf ein gemeinsames Wohnprojekt mit anderen Menschen einzulassen, ist gerade für etwas ältere Menschen, kein einfaches Unterfangen. Man ist zwar auf der Suche nach dem ausgesuchten sozialen Umfeld und auf der Flucht vor der Vereinsamung, möchte jedoch in keinster Weise die eigene und gewohnte Wohnform verlassen. Zu jung für das betreute Wohnung und zu individuell für die gemeine Kommune, stellt man deutlich fest, dass die Bedürfnisse für das Wohnen im Alter nicht gerade einfacher werden. Besonders alleinstehende Menschen leiden darunter, dass für sie die Geborgenheit im Alter nicht geklärt ist. ZAK ist ein Wohnprojekt für den jüngeren älteren Menschen und bietet den zweiten Wohnsitz für das kommunale Zusammenleben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Wunsch mit anderen Menschen zusammenzuleben ist nicht zwingend, jedoch jederzeit möglich. ZAK strebt als Projekt das kommunale Leben in der Zweitwohnung an und bietet die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes gemeinschaftlich organisiertes Wohnen, im zweiten Wohnsitz. Im Wohnprojekte-Wiki, stellt ZAK sein Wohnprojekt offen dar. Wir suchen jüngere ältere Menschen, die an einem solchen Vorhaben interessiert sind und sich vorstellen können, eine zweite Residenz gemeinschaftlich zu unterhalten.

Idee Bearbeiten

  • Aus der Idee heraus, schön zu wohnen aber nicht mehr alleine leben zu wollen, entstand 2007 das Projekt zur Kommune ZAK. Die Besonderheit der Kommune besteht darin, dass das Domizil die "Zweitwohnung" ist und nicht das ausschliessliche Wohnkollektiv einzelner Personen. ZAK versteht sich somit als ein Ort der "ländlichen Begegnung" im zweiten gemeinsamen Wohnsitz.
  • Mit zunehmendem Alter steigen die Ansprüche und trotz Überangebot an freizeitlicher Beschäftigung und kulturellen Darbietungen, fehlt die sympathische Gruppe, mit der man sein restliches Leben verbringen möchte.
  • Zunächst unabhängig bestehender und/oder noch zu findenden Immobilien, nutzen verschiedene Personen einen gemeinsam definierten Ort für das kommunale Zusammenleben. Die Wohnung, das Haus, das Anwesen oder der Bauernhof etc. ist im Grundsatz als Zweitwohnung konzipiert - gibt somit jedem die Freiheit mit den Anderen zusammen zu sein oder auch nicht. Ein weiterer Vorteil der Zweitwohnung als Kommune, ist die Erfahrung ohne Risiko: Funktioniert es nicht, bleibt das Ereignis im eigenen Werdegang, führt jedoch nicht zum totalen Neuanfang des "Aussteigers".
  • Die Zweitwohnung als Kommune, kommt als Bedürfnis zur richtigen Zeit. Viele Menschen sind alleinstehend, die erwachsenen Kinder haben ihr eigenes Leben begonnen und der oder die Zurückgebliebene ist plötzlich mit sich alleine konfrontiert. Jetzt im Alter stellen sich neue Fragen und die logischen Antworten sind meist mit Angst verbunden. In der Zweitwohnung als Kommune - am schönen Ort - lebt man mit Menschen zusammen, die man, im besten Fall, bereits kennt oder neu kennenlernen möchte, weil man sich vorstellen kann, mit diesen zusammenleben zu können. Wird die Sache ernst genommen und die "Kleinlichkeiten" aussen vor gelassen, wäre dies eine ideale Lebensform für die Liebhaber des guten Geschmacks.

Definition Bearbeiten

ZAK versteht sich nicht als Kommune im herkömmlichen Sinne. Die Lebensgemeinschaft, verwandter oder nicht verwandter Menschen, ist zwar gegeben, es wird jedoch absichtlich und in Konsequenz auf das ausschliessliche Leben, der Beteiligten, in der Kommune verzichtet.

  • Durch das nicht permanente Zusammenwohnen spielen die üblichen Grundsätze, auf die Kommunen fussen, nur marginal eine Rolle. So beschränkt sich die solidarische Ökonomie lediglich auf den Unterhalt des gemeinsamen Zweit-Anwesens.

Visions Bearbeiten

  • Die Kommune funktioniert langfristig und bietet den Bewohnern ein freundschaftliches, sicheres und soziales Umfeld.
  • Die Kommune wird von zueinander passenden und sich ergänzenden Menschen bewohnt.
  • Weitere Kommunen sind entstanden und basieren auf dem gleichen Prinzip.

Missions Bearbeiten

  • Zusammenleben kann jederzeit sein - muss aber nicht.
  • Das Konsenzprinzip wird gelebt.
  • Persönlichkeit statt Hierarchie.
  • Ökologie, weil es nicht mehr anders geht.
  • Gegenseitige Hilfe wo es möglich ist.
  • Mit dem Älterwerden, bis zum Sterben, in der ausgesuchten Gemeinschaft leben.
  • Humanes Sterben

Members Bearbeiten


Das Wohnprojekt ist abgeschlossen und in Betrieb.


Projektbeschreibung Bearbeiten

Ausgangslage Bearbeiten

  • Unabhängig davon, dass der prognostizierte demografische Wandel, für den heutigen älteren Menschen, nicht nur Vorteile sondern auch, später genannte, Nachteile bringt, ist es für manche Person ein Bedürfnis, das restliche Leben nicht mehr alleine verbringen zu wollen. Ohne eine Partnerschaft eingehen zu "müssen", erwarten sie von der neuen Lebensform, eine Gruppe von gleichgesinnten Menschen und die Vorteile des zeitweise gemeinsamen Zusammenlebens sowie die teilweise gemeinsame Ökonomie.
  • Zu Beginn des Projektes stehen diverse Immobilien in verschiedenen Destinationen zur Verfügung. Die alleinige Nutzung der Gebäude ist zur Zeit unrentabel, durch eine gemeinsame Bewirtschaftung soll das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen ausgeglichen werden.
  • Zum abdecken der oben genannten Bedürfnisse, entstand die Idee der Zweitwohnung als Kommune. Folgekommunen mit gleichem Prinzip und gleicher Logistik werden beim Projekt, von Anfang an, in Erwägung gezogen.

Ziele Bearbeiten

  1. Gründung einer Kommune gemäss Projektbeschreibung.
  2. Rekrutierung einer Gruppe von Menschen, die in einer solchen Kommune langfristig leben will.
  3. Erarbeitung einer gemeinsamen Lebensform.
  4. Gemeinsame Nutzung der bestehenden Immobilien im Sinne einer zweiten Residenz.
  5. Gründung weitere Kommunen mit identischem Prinzip.